Fahrraddemo für ein Gesundheitswesen ohne Profite!

Vorabenddemonstration in Solidarität mit den Warnstreiks und gegen die Gesundheitsministerinnenkonferenz*

📢FAHRRADDEMO FÜR EIN GESUNDHEITSWESEN OHNE PROFITE!
⏰29. SEPTEMBER 2020, 17 Uhr Dorothea-Schlegel-Platz (S+U Friedrichsstraße)

🏥Während Corona haben alle geklatscht, jetzt verweigern sie in den TVöD-Verhandlungen Gesundheitsberufen die Anerkennung! Wir rufen als breites Bündnis »Keine Profite mit unserer Gesundheit!« am Vorabend der Konferenz der Gesundheitsministerinnen von Bund und Ländern zum Protest auf!
🚲Am 29.09. werden wir um 17 Uhr mit einer Auftaktkundgebung starten und im Anschluss unsere Forderungen mit einem Fahrradkorso zum Ort der am nächsten Tag startenden Konferenz der Gesundheitsministerinnen, dem Hotel Bristol (Fasanenstraße/Ku’damm) fahren, um mit ihnen den Platz dort zu schmücken.
❗️Wir werden auch Menschen, die kein Fahrrad fahren können oder wollen ermöglichen mitzukommen, meldet euch hier: keine_profite@riseup.net.
ℹ️Mehr Infos: www.gesundheitohneprofite.de
Kommt mit uns auf die Straße und seid laut für ein solidarisches Gesundheitswesen und gegen Profite mit unserer Gesundheit! Nehmt eine Mund-Nasen-Bedeckung mit.

Aufruf: 29.09. – Protestaktion zur GMK – Profite mit unserer Gesundheit? Nicht mit uns!

Am 30.09. & 01.10. soll die Gesundheitsminister*innenkonferenz – verspätet wegen Corona – in Berlin stattfinden.

Beteiligt euch an der Vorabendaktion des Bündnisses „keine Profite mit unserer Gesundheit“ am 29. September:

  • 17 Uhr: Auftaktkundgebung am Dorothea-Schlegel-Platz (S+U Friedrichstraße)
  • Fahrradkorso zum Hotel Bristol (Ort der am nächsten Tag startenden Gesundheitsminister*innenkonferenz)
  • 18:30 Uhr: Abschlusskundgebung vor dem Hotel Bristol (Fasanenstraße 14)

Den Aufruf zur Aktion findet ihr hier: https://gesundheitohneprofite.noblogs.org/aktionen/

Eine Übersicht über die bundesweiten Aktionen um die Gesundheitsministerkonferenz in diesem Herbst findet ihr hier: https://www.gesundheit-statt-profite.de/aktionen/

Wir sind laut, bis ihr uns zuhört!

Online-Veranstaltungen: Wissenschaft in der Kritik

Das Gen-ethische Netzwerk lädt zusammen mit den Kritischen Mediziner*innen Berlin zu zwei Videoveranstaltungen im September 2020 zum Thema „Wissenschaft in der Kritik“ ein.

Die Referent*innen werden das Thema Interessenkonflikte in Lehre und Forschung sowie die prekären Arbeitsverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb beleuchten.

Wissenschaft in der Kritik – Online-Veranstaltungsreihe im September 2020

Interessenkonflikte in der Medizin

Mi 02.09., 15:00-16:30 Uhr

Erst seit einigen Jahren wird finanziellen Interessenkonflikten in der Forschung und in der universitären Lehre größere Beachtung geschenkt. Dabei zeigen Studien schon länger, dass sie sowohl die medizinische Praxis als auch die Entwicklung neuer Therapien zum Nachteil von Patient*innen beeinflussen. Wie steht es um das Problem hierzulande? Lassen sich diese Interessenkonflikte verhindern? Was ist ein konstruktiver Umgang mit diesen Konflikten in der Wissenschaft und an den Universitäten?

Vortrag und Diskussion mit Sophie Gepp von der AG Interessenkonflikte.

 

Prekäre Wissenschaftler*innen

Di 08.09., 15:00-16:30 Uhr

Unsichere berufliche Perspektiven sind im Wissenschaftsbetrieb durch Dauerbefristungen oder die Sicherung der eigenen Stelle durch Drittmittelanträge zur Normalität geworden. Für wen ist die derzeitige Situation besonders prekär? Welche strukturellen Ungleichheiten (re-)produzieren sich in den prekären Arbeitsverhältnissen? Wie wirken sich diese auf die wissenschaftliche Praxis aus? Und was bräuchte es, um diese Verhältnisse zu verbessern?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Magdalena Beljan vom Netzwerk Gute Arbeit in der Wissenschaft.

 

Bitte schreibt zum Anmelden eine Email an wisskrit@gen-ethisches-netzwerk.de

Wir laden euch dann kurz vor der Veranstaltung per Email in den Online-Besprechungsraum ein.

Alle Mailadressen und Informationen über Teilnehmer*innen werden nach der Veranstaltungsreihe wieder gelöscht.

 

Eine Veranstaltung von Gen-ethisches Netzwerk zusammen mit den Kritischen Mediziner*innen Berlin, gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Aufruf zum Aktionstag am 17. Juni 2020 – Gesundheitsministerkonferenz



Kundgebung am 17. Juni  um 17 Uhr

vor dem Gesundheitssenat Berlin (Oranienstraße 106)

Am 17. und 18.06.2020 wollten sich die Gesundheitsministerinnen ursprünglich in Berlin treffen, um über aktuelle Themen der Gesundheitspolitik zu sprechen.

Ebenso wenig, dass dieser neoliberale Staat nicht einmal in der Lage ist, lebenswichtige Bereiche wie Gesundheit, Wohnen oder Bildung aus der Profitmaschinerie auszuklammern. So werden im Krankenhaus am laufen- den Bande die einen Menschen behandelt ohne Grund, die anderen gar nicht erst behandelt, weil sie keine Papiere haben und der Rest blutig entlassen. Und wer hat was davon? Nicht die Beitragszahlerinnen der Krankenkassen, sondern große Firmen wie Helios oder Vivantes, die sich seit den Jahrzenten mit blutigen Händen an dem Fallpauschalensystem, den DRGs, bereichern.

Wir wollen endlich lebenswerte Arbeitsbedingungen im Krankenhaus!
Wir haben kein Bock mehr auf Ausbeutung zum Nachteil der Gesundheit der im Krankenhaus Pflegenden, Putzenden und allen anderen Arbeiter*innen. Und zum Nachteil der Kranken und Pflegebedürftigen. Wir haben ALLE ein Recht auf eine menschenwürdige Behandlung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen!

———————————————————————————————–Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ist nun auf unbestimmte Zeit verschoben worden.  Nach dem Motto „Ihr habt nichts zu bereden? Wir haben jede Menge zu sagen!“ möchten Krankenhaus-Beschäftigte und Unterstützer*innen am 17. Juni gemeinsam mit euch -mit Abstand- in einem Sprechchor Ihre Forderungen laut werden lassen:

Alle Forderungen des Corona Krankenhauspaktes sollen sofort umgesetzt werden! Gute Bezahlung, Anerkennung und geschlechtergerechte Verteilung von Pflege- und Sorgearbeit, ob privat oder professionell, statt Zementierung als Frauen*- und Familienaufgabe! Verbesserung der Gesundheitsausbildung und der Arbeitsbedingungen für Gesundheitsprofessionelle weltweit, statt Abwerbung von Fachkräften und Illegalisierung von Pflegekräften in privaten Haushalten!

Wir rufen alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, pflegende Angehörige und eigentlich alle auf, sich zu beteiligen. Wir wollen kein Klatschen, wir wollen solidarische Unterstützung!

Wann? 17 Uhr

Wo? Oranienstr. 106 vor dem Gesundheitssenat

Die Aktion wird organisiert vom Bündnis „Gesundheit ohne Profite“. Den Aufruf zur Aktion findet ihr hier.

Wir sind laut, bis ihr uns zuhört!

Keine Profite mit unserer Gesundheit!

+++support your local hospital workers+++

als solidarische Fahrradkorsos zur Kundgebung!   mit gemeinsamer Abfahrt um 16 Uhr  

Treffpunkte:                                                                                                                Charité Campus Mitte – Invalidenpark                                                                   Vivantes Klinikum am Urban – Urbanhafen                                                           Vivantes Klinikum im Friedrichshain – Landsberger Allee 49                              Sana Klinikum Lichtenberg – Fanninger Str. 32 (15.30 Uhr!)